Neue Geschenke in der Verlängerung und wie wir was bewegen

Geposted von Fabienne Bürkin am

Wir gehen in die Verlängerung! Unsere Crowdfunding Kampagne bekommt eine verlängerte Laufzeit und wir damit die Chance, nochmal Vollgas zu geben. Unser Ziel von 7.000 Euro müssen wir bis am 17.Oktober erreicht haben, damit die Kampagne erfolgreich wird und wir eure Unterstützung erhalten. Wieso das so ist und warum wir genau diesen Betrag als erstes Etappenziel gewählt haben, könnt ihr in unserer Kampagne auf Startnext nachlesen.

Wir befinden uns jetzt quasi in der Nachspielzeit unserer Crowdfunding Kampagne und es bleibt noch einiges zu tun. In den verbleibenden Wochen und Tagen bis zum 17.Oktober geben wir nochmal alles, um unsere Kampagne in Berlin zu promoten - dazu halten wir euch auf Instagram auf dem Laufenden. 

Wir haben uns zum Finale aber noch etwas anderes ausgedacht und nochmal ein paar neue Geschenke für die Unterstützer:innen hinzugefügt. Da das Wetter jetzt offiziell den Herbst eingeleitet hat, wollen wir euch allem voran auf das neue Glühwein Paket aufmerksam machen! Dafür haben wir alle unsere Kontakte spielen lassen und eine neue Kooperation an Land gezogen, über die wir uns wahnsinnig freuen: In diesem Paket wird es erstmals einen glühweintaglichen badischen Weißwein und einen Rotwein gepaart mit jeweils einer passenden Glühweingewürzmischung von mykraut geben! 

Außerdem neu am Start: Ein winterliches Rotweinpaket, bestehend aus 6 tollen badischen Rotweinen, um die Seele an kalten Wintertagen zu wärmen. 

Außerdem haben wir noch für die „Großinvestoren“ unter euch einen rausgehauen: Gegen eine Unterstützung in Höhe von 750 Euro laden wir euch zu unserem Store Opening ein und buchen euch 2 Übernachtungen in Berlin mit einer Begleitperson. Zusätzlich zu einem tollen Wochenende in Berlin und einem lustigen Abend bei unserer Openingparty bekommt ihr eine Badisch gut leben Family&Friends Card mit der ihr bei jeder Bestellung 10 Prozent sparen könnt. 

Und sonst so? Auf Startnext könnt ihr euch selbst einen Überblick über alle Geschenke verschaffen. Schaut also unbedingt nochmal rein: www.startnext.com/badisch-gut-leben  

Wir haben auch kürzlich noch einige Fragen von euch zum Crowdfunding, unserem Plänen und zum Gründen erhalten, viele von euch beschäftigt aber noch eine ganz andere Sache. Es ist die Frage, was es genau bringt, kleine Produzent:innen aus der Region zu unterstützen. Oder anders gefragt:

Wie kann ich mit meinem Handeln was bewegen? 

Wenn wir als Konsument:innen regional einkaufen und kleine Betriebe unterstützen, sorgen wir zum einen dafür, dass sie neben Discountern und dem wachsenden Online Handel von globalen Riesen bestehen können. Gegen den Preisdruck von Discounthändlern und Onlinemarktplätzen wie Amazon kommen sie nicht an. Gerade in der Pandemie waren viele kleine und regionale Betriebe betroffen - sie mussten zusperren und Personal entlassen. 

Doch gerade in so einer Situation ist es wichtig, die heimsiche Landwirtschaft und ihre Erzeuger:innen zu unterstützen und die Versorgung so aufrecht zu erhalten. Deshalb haben wir Badisch gut leben gegründet. Kauft man bei lokalen Hersteller:innen bleibt das Geld in der Region. Das erhält Arbeitsplätze, Infrastruktur, Transparenz bei den Produktionsbedingungen und letztendlich Lebensqualität. Damit stärkt ihr die lokale Wirtschaft und macht sie frei von den Ansprüchen des globalen Marktes.

Alle Vorteile auf einen Blick: 

  • Umwelt- und Heimatschutz: Unsere Partner:innen bei Badisch gut leben achten auf nachhaltige und ressourcenschonende Produktionsabläufe und sparen CO2 durch kurze Transportwege. Außerdem sichern sie Arbeitsplätze und bewahren das Kulturgut Badischer Produkte und Spezialitäten vor der Vergessenheit. 
  • Qualität: Lokale Produktionen verlangen nach Transparenz. Wer genau weiß, woher ein Produkt kommt, vielleicht sogar sieht, wo die Weinrebe wächst, hat maximale Sicherheit im Bezug auf Herkunft und Qualität seines Produkts. 
  • Keine Verschwendung: Durch liebevolle Handarbeit und wirtschaften im kleinen Maßstab haben die Produzent:innen eine sehr enge Bindung zu ihrem Produkt und geben alles für die Qualität. Wertschätzung steht über Profit. In jeder Weintraube steckt Arbeit und Herzblut - wegen zwei schadhaften Trauben wird nicht gleich der ganze Ast weggeworfen, weil das aussortieren zu lang dauert. Die limitierte Menge der Erzeugnisse ist jeder Tropfen wertvoll. 

Bei Regionalität geht es um weit mehr, als nur die Herkunftsbezeichnung. Es geht um die ökologische Arbeitsweise und Nachhaltigkeit bei der Produktion oder beim Transport. Doch es geht auch um das Große Ganze. Wenn Waren aus allen Ecken der Welt verfügbar sind, gewinnt oft das Produkt mit der größten „Wirtschaftlichkeit“ - ein niedriger Preis bringt den größten Gewinn für ein Unternehmen. Auch ein ständiger Bedarf und Anspruch an Verfügbarkeit führt zu groß angelegter Produktion, um Erträge planbar zu machen und die endlose Bestände zu sichern - was ein Produkt jedoch entwertet.

Nur ein kleiner Anriss eines großen Problems: Je größer der Maßstab, in dem Unternehmen wirtschaften, desto stärker rückt Gewinnmaximierung in den Fokus - sie verlieren den Bezug zur Realität; Menschen werden zu Zielgruppen und Käufer:innen, Ressourcen zu Mitteln zum Zweck. Um die Produktivität zu steigern werden Produktionsabläufe standartisiert und automatisiert - konkret bedeutet das in der Regel den großflächigen Einsatz von Maschinen, mehr Ressourcenverschwendung durch schnelle Ausmusterung von leicht mangelbehafteten Waren, sinkende Löhne für Arbeiter:innen und schlechtere Arbeitsbedingungen, etc. - die Liste ist lang. Durch die globale Wirtschaftsweise werden von den großen Konzernen, den heutigen „Big Playern“ auf dem Markt, Ressourcen des Planeten ausgebeutet und damit die eigene Lebens- aber auch Wirtschaftsgrundlage zerstört. Allerdings meist nicht vor der eigenen Haustür sondern am anderen Ende der Welt, wo es keiner sieht. Dadurch senken die großen Konzerne ihre Kosten und steigern ihre Gewinne - ohne Rücksicht auf Verluste. Kleine Betriebe und Produzent:innen können diesem Wettbewerb und Preisdruck oft nicht standhalten und müssen weichen. Was wir dadurch jedoch verlieren, ist leider im Alltag oft noch nicht sichtbar. 

Sicher sind Globalisierung und alle großen Konzerne nicht an allem schuld was schlecht läuft. Doch wir brauchen ein größeres Bewusstsein für die Herkunft unserer Produkte, gerade wenn wir die Qualität unserer Heimat erhalten wollen. All das darf uns nicht egal sein. Entscheidenend sind in dieser Geschichte sind die Konsument:innen und ihr Bewusstsein für die Herkunft ihrer Produkte. Deshalb ist es so wichtig beim Einkauf wert auf Regionales zu legen und in diesem Bewusstsein ein paar Euro mehr zu investieren. Nur so erhalten wir die Vielfalt und die Qualität der Produkte aus unserer Heimat. 

Wir sehen das größte Problem im rücksichtslosen wirtschaften und fehlender Wertschätzung im Umgang mit der Umwelt. Deshalb drehen wir den Spieß um - bei uns beginnt und endet alles bei den kleinen Erzeuger:innen in Baden. Sie wirtschaften bewusst klein, lokal und umweltschonend, weil sie ihre Heimat lieben und selbst darin leben. Kleine Produzent:innen stehen diesem globalen ausbeuterischen System entgegen. Mit Badisch gut leben wollen wir nicht für ihr grenzenloses Wachstum sorgen, sondern sie genau in dieser Art zu leben und zu arbeiten unterstützen. Weil auch wir unsere badische Heimat lieben. Und wir sind nicht allein. Natürlich hat ein einzelner nicht viel in der Hand. Aber wir als Community können schon dafür sorgen, dass unsere Partnerbetriebe bei Badisch gut leben von ihrer Arbeit leben und unsere Heimat schützen können. Deshalb lohnt sich der Einsatz, egal wie klein der Maßstab im Vergleich mit den globalen Riesen ist. 


Diesen Post teilen



← Älterer Post


Hinterlasse einen Kommentar